Stiftung Pachtgemeinschaft

Zweck der Stif­tung ist die Ver­bes­se­rung der Pro­duk­ti­ons­grund­la­gen für die Land­wirt­schaft, die Ar­ron­die­rung der Land­wirt­schafts­flä­chen, die Ver­ein­fa­chung der Ad­mi­nis­tra­ti­on für Land­wir­te und Bo­den­ei­gen­tü­mer sowie die Über­nah­me der Ver­wal­tung und Ver­pach­tung von land­wirt­schaft­li­chen Nutz­flä­chen. Im Stif­tungs­rat sind 2 Ge­mein­de­rä­te sowie Ver­tre­ter der Bo­den­ei­gen­tü­mer sowie der Land­wir­te ver­tre­ten. Die Ge­schäfts­füh­rung ist der Fa. Klaus Bü­chel An­stalt, Mau­ren, www.​kba.​li, über­tra­gen.

 

Jeder Ei­gen­tü­mer von Boden auf dem Ge­mein­de­ge­biet von Scha­an kann die­sen, so­fern er land­wirt­schaft­lich nutz­bar ist, der Stif­tung zur Ver­wal­tung und Ver­pach­tung über­ge­ben. Es kön­nen auch wei­te­re - vor­zugs­wei­se im an­gren­zen­den Ge­mein­de­ge­biet ge­le­ge­ne - Flä­chen ein­ge­bracht wer­den. Die Ein­brin­gung von Flä­chen in die Stif­tung wird ver­trag­lich ge­re­gelt.

 

Die Pacht­ge­mein­schaft ver­pach­tet Böden aus­schliess­lich zur Selbst­be­wirt­schaf­tung.

 

  • Der ver­pach­te­te Boden darf aus­schliess­lich land­wirt­schaft­lich ge­nutzt wer­den 
  • Die Be­wirt­schaf­tung muss dazu bei­zu­tra­gen, dass der Schutz und die Er­hal­tung der na­tür­li­chen Le­bens­grund­la­gen für Men­schen, Tiere und Pflan­zen auf lange Sicht ge­währ­leis­tet sind 
  • Um den Pacht­bo­den ge­sund und nach­hal­tig er­trags­fä­hig zu er­hal­ten, darf er durch die Be­wirt­schaf­tung in sei­nen phy­si­ka­li­schen, che­mi­schen und bio­lo­gi­schen Ei­gen­schaf­ten nicht nach­tei­lig be­ein­träch­tigt wer­den 
  • Die Be­wirt­schaf­tung er­folgt stand­ort­ge­recht und be­rück­sich­tigt ins­be­son­de­re die bo­den­kund­li­chen und to­po­gra­phi­schen Ver­hält­nis­se. Stand­ort­ge­recht ist die Be­wirt­schaf­tung dann, wenn das na­tür­li­che Po­ten­ti­al ge­nutzt wird ohne den be­tref­fen­den Stand­ort aus dem öko­lo­gi­schen Gleich­ge­wicht zu brin­gen 
  • Im In­ter­es­se des Na­tur- und Land­schafts­schut­zes dür­fen die auf Pacht­bo­den vor­kom­men­den na­tur­na­hen Le­bens­räu­me durch die Be­wirt­schaf­tung nicht be­ein­träch­tigt wer­den.