Alice Bermann-Cohn (1914-2000)
Ihr Leben im deutschen Breslau fand 1933 durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten eine jähe Veränderung. Als Jüdin musste sie ihre Berufsausbildung zur Innenarchitektin abbrechen. Der Verfolgung durch die Nazis entkam sie 1936 nach Holland, das jedoch 1940 von Deutschland besetzt wurde.
An der Plankner Strasse stehen auf der Höhe des Schaaner Forstwerkhofes am Rande eines kleinen beschaulichen Platzes sechs Holzkreuze. Sie erinnern an Unglücksfälle in Wald und Rüfe, die zwischen 1882 und 1933 im Gebiet Efisalf, Wisseler und Efiplankatobel sechs Schaaner Männer aus dem Leben gerissen haben.
Dr. Adolf Schneider (1899-1979)
Der aus Ellenberg einer Gemeinde im Ostalkries in Baden-Württemberg stammende Schneider gehört zu den liechtensteinischen Industriepionieren. Er hatte am Technikum Karlsruhe studiert und dort mit einem Diplom als Maschinenbauingenieur abgeschlossen.
Rubert Gruber 1888-1950
Am 30. April 1897 begleitete der neunjährige Rupert Gruber seinen Vater nach Dux. Noch vor Sonnenaufgang begannen die beiden mit dem Sammeln von Maikäfern, als plötzlich ein Schuss fiel. Rupert war am Kopf getroffen worden.
Sr. Alma Pia Spieler ist 1941, im Alter von 14 Jahren, ohne Einwilligung ihrer Eltern in Banja Luka einer Stadt im Norden von Bosnien und Herzegowina, bei den Anbeterinnen des Blutes Christi eingetreten.
Johanna Hilti (1862-1881) verliess in jungen das Elternhaus und arbeitete in der Stadelmannschen Mühle in St. Gallen. Sie ist dort am Dienstag, 6. September 1881 im Alter von 19 Jahren tödlich verunglückt.
Als achtes von zwölf Kindern des Metzgermeisters Josef und der Walburga Hilti, geb. Quaderer, wurde Eugen Hilti am 10. Februar 1911 in Schaan geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Schaan sowie der Landesschule in Vaduz absolvierte Eugen bei Dilbert Wiederin in Frastanz eine Schlosser- und Mechanikerlehre.
Der Schaaner Bürger Otto Walser wurde am 29. Juli 1888 in Vaduz geboren. Seine Eltern waren Ferdinand und Hildegard Walser, geborene Schädler. Nach der Volksschule besuchte Otto das Gymnasium in Feldkirch. Er studierte Jura in Innsbruck und Wien. Mit 44 Jahren trat Otto in den Bettelorden der Serviten ein.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts konnten in Schaan nur wenige Menschen lesen und schreiben. Die mehrheitlich sehr arme Dorfbevölkerung konnte und wollte sich den Unterricht, der in privaten Häusern erteilt wurde, nicht leisten. Ein Gemeindevorsteher legte 1808 sein Amt mit der Begründung nieder, nicht lesen, schreiben und rechnen zu können.