In den 1940er-Jahren haben Lorenz Schierscher und Gottlieb Hilti gemeinsam die Schulbank gedrückt, 1979 waren sie Konkurrenten um das Amt des Vorstehers, 1981 spannten sie als Vorsteher und Gemeinderat zusammen, um Schaan den Erwerb des Anwesens Steinegerta zu ermöglichen. Mit einem Trick verhinderten sie eine Abstimmung über den Kauf, weil sie überzeugt waren, dass er für die Zukunft der Gemeinde von grosser Bedeutung ist.
Schon bald nach der Öffnung Liechtensteins als Wohnsitzland für vermögende Ausländer und der Erschliessung des Schaaner Villenviertels zog es eine Reihe wohlhabender Einwanderer ins Land. Zu diesen finanzkräftigen Immigranten zählte der Kaufmann und Waffenhändler Rudolf Ruscheweyh. Er fand Gefallen an einem Grundstück am Waldrand in der Flur Steinegerta.