Nach seinem Lehrabschluss konnte Carl Walser (*1934) sich vor Stellenangeboten kaum retten. Er entschied sich für die Hilti o. H. G, wo er rasch Karriere machte. So hat er den Wandel Schaans von der Agrargemeinde zum Industriestandort hautnah miterlebt und mitgeprägt. Später war es ihm ein Anliegen, die Berufsbildung weiter voranzubringen.
«SchaanGschecht» gibt Einblicke in ausgewählte Themen aus unterschiedlichsten Bereichen der Gemeindegeschichte. In der Rubrik «Schaa verzellt» kommen dabei Zeitzeugen in Videointerviews zu Wort und lassen frühere Tage lebendig werden.
Die heutige Weltfirma Hilti AG ging aus einer überschaubaren mechanischen Werkstätte hervor. Der Betrieb befand sich damals noch an der Landstrasse westlich der Kirche St. Peter. Von dort aus trat das Unternehmen einen eindrücklichen Erfolgsweg an.
Im bäuerliche geprägten Liechtenstein waren Handwerk und Gewerbe lange Zeit nur ein Nebenerwerb. Es dauerte bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts, bis sich dies ändern sollte. Noch etwas länger dauerte es, bis sich auch die Berufsbildung institutionalisierte. Dazu beigetragen haben Pioniere wie Wilhelm Büchel und Carl Walser.
Die Kirche St. Peter in Schaan hat eine genauso lange wie bewegte Geschichte. Ihr Gesicht hat sie im Lauf der Jahrhunderte mehrfach verändert. Die letzte einschneidende Veränderung erfolgte Anfang der 1960er-Jahre. Dazu, wie die Arbeiten vonstattengingen, findet sich im Gemeindearchiv eines der frühesten Farbfilmdokumente aus Schaan.
Einkaufsläden waren in Liechtenstein lange dünn gesäht. Als sie sich schliesslich durchsetzen konnten, waren sie zunächst klein und sehr stark spezialisiert. Ab 1937 war dies sogar vom Gesetzgeber, der Warenhäuser verboten hatte, gewollt. Dieses Verbot fiel 32 Jahre später und sorgte für eine neue Erkenntnis: Supermärkte und spezialisierte Geschäftebe befruchten sich gegenseitig. Ein kurzer Überblick mit einem konkreten Fallbeispiel.
In dieser Woche jährte sich im Schul- und Freizeitzentrum Resch der Schulanfang nach den Weihnachtsferien zum 50. Mal. Anfang 1976 konnte das Gebäude bezogen werden. Die offizielle Eröffnung erfolgte zwar erst im September, doch dafür umso würdevoller.
Der erste in den Medien erwähnte Autounfall in Schaan ereignete sich im August 1908. Doch auch die älteren Verkehrsmittel boten allerlei Möglichkeiten, um zu verunfallen. Manche Unglücke gingen glimpflich aus, andere leider nicht, und einige regen selbst aus der Distanz zum Schaudern an. Ein Auszug aus vier Jahrzehnten Mobilitätsgeschichte.
Schon bald nach der Öffnung Liechtensteins als Wohnsitzland für vermögende Ausländer und der Erschliessung des Schaaner Villenviertels zog es eine Reihe wohlhabender Einwanderer ins Land. Zu diesen finanzkräftigen Immigranten zählte der Kaufmann und Waffenhändler Rudolf Ruscheweyh. Er fand Gefallen an einem Grundstück am Waldrand in der Flur Steinegerta.
Ob Politiker für ihr Amt zu beneiden sind oder nicht, liegt im Auge des Betrachters. Ebenso verhält es sich bei der Frage, ob der Job heute einfacher ist als vor rund 100 Jahren. Die Materien, mit denen sich Regierung, Vorsteher und Gemeinderäte, zu befassen hatten, waren aber definitiv anders gelagert. SchaanGschecht gibt künftig in unregelmässigen Abstände Einblicke in die politische Arbeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Im Alter von 15 Jahren ist Fritz Thöny der Freiwilligen Feuerwehr Schaan beigetreten und bis heute Mitglied geblieben. Von 1976 bis 1999 war er ausserdem Kommandant. Aus einem Dreivierteljahrhundert bei der Feuerwehr gibt es selbstverständlich viel zu erzählen. Einige Auszüge aus Fritz Thönys reichhaltigem Erinnerungsschatz gibt der folgende Filmbeitrag wider.